E - Kompendium zum Lieferprogramm der Fa. Hendricks
Einlegedichtungen
Als Einlegedichtungen bezeichnet man meistens Dichtungen für Verschraubungen aus Gummiwerkstoffen. Im Lebensmittelbereich werden Flachdichtungen aus NR, NBR oder EPDM, in der chemischen Industrie aus FPM oder je nach Anforderung auch Dichtungen aus PTFE verwendet.
EPDM
Mit EPDM (Kurzform von Ethylen-Propylen-Dien-Monomer) sind Dichtungen aus Kautschuk mit zwei Vernetzungsarten, einmal schwefelvernetzt und andererseits peroxydisch vernetzt, gemeint.
Die Eigenschaften sind u. a. gute Hitzebeständigkeit, Beständigkeit gegen UV-Strahlung, gutes Kälteverhalten, Chemikalienbeständigkeit,
allerdings ist es nicht beständig gegen Mineralöl.
Temperatureinsatzbereich: -40 bis +150°C (in Ausnahmen bis +180°C).
EPDM - Dichtungen
Dichtungen aus EPDM werden in den unterschiedlichsten Bereichen, zum Beispiele in der Abwassertechnik, in Chemieanlagen, im Apparatebau und im Fensterbau als Profile eingesetzt. Bei der Verwendung von EPDM - Dichtungen ist darauf zu achten, dass sie nicht mit mineralischen Ölprodukten in Kontakt kommen.
Extrudierte Dichtung
Bei extrudierten Profilen aus NBR, EPDM, Viton oder anderen Werkstoffen handelt es sich immer um Meterware. Mindestmengen, die abhängig vom Profilform- und abmessung sind, können nach entsprechenden Zeichnungen oder Skizzen wirtschaftlich hergestellt werden.



